Namibia, 2006

Diese Doku ist eine von denen, die mein Provider freundlicherweise gelöscht hat. Deshalb schreibe ich in dieser Version etwas weniger. Leider sind einige Fotos nur in Handy-Kamera Qualität......

Die Route: Da wir in 2004 den Norden, mit Schwerpunkt Etosha, bereist haben, haben wir in diesem Urlaub den Süden unsicher gemacht.



Gestartet sind wir auf der Ondekaremba Farm, unmittelbar am Flughafen.

Von hier lässt es sich angenehm aufbrechen.

Die Gastgeber laden gerne zum ersten Farmdrive des Urlaubs ein.




Was dieses Mal wieder sein musste, war der Abstecher auf die Gästefarm Eileen.


Man fährt kilometerlang über das Farmgelände bis man endlich am Haupthaus angekommen ist.

Für Camping Fans gibt es übrigens einen schönen Platz, der ein paar Kilometer von dem Haupthaus liegt. Von der Anhöhe hat man einen wunderschönen Blick in das Tal.

  Blick auf den Turm des Haupthauses


Farmerin Rita, bei der täglichen Fütterung des Kudus.

Frederik hat uns gezeigt, wie und wovon sich Buschmänner in der Wildnis ernähren können.

Ausserdem ist der Erongo ein Eldorado für Geologen.....ich habe nicht ein Wort davon verstanden, warum das so ist. Aber die Farmersleute können mehr dazu sagen.....fahrt hin!!!

Frederik hat uns auf die Nachbarfarm geschickt, auf der Höhlenmalereien zu sehen sind.

Von Omaruru ging es durch den südlichen Ausläufer des Damaralandes nach Walvis Bay.

 

A little bit of Nichts

Blick auf die Spitzkoppe


In Walvis Bay haben wir eine Bootstour mit viel Meeres- und Luftgetier und üppigem Buffet gebucht. Im Hafen gibt es mehrere Anbieter, die in der Regel ca. 8-9 Uhr starten.

  Gestatten, Robbi

Kormoran in Aktion

Überbleibsel der russischen Fangflotte

Ein paar Kilometer von Walvis Bay liegt Swakopmund. Die Stadt lädt zum Einkaufen und Übernachten ein. Wir hatten uns zwar ein Hotel in Walvis Bay genommen, würden diesen Fehler allerdings nicht mehr machen. Zwei Jahre später sind wir zwar in Swakopmund abgestiegen, haben uns aber im Hotel Europahof eingenistet.......deutsch as deutsch can... Muß also auch nicht unbedingt sein.

Die Reise ging weiter auf die Ababis Farm bei Solitaire.

Haupthaus

Bei Katrin und Uwe kann man es sich gut gehen lassen.

Von hier aus sind wir in's Sossusvlei gestartet. Alle Frühaufsteher und Sonnenaufgangs-fetischisten sollten sich allerdings eine Unterkunft suchen die etwas näher dran liegt, den der Weg ist schon etwas weiter (ca. 80 km).


Sossusvlei wir kommen...


Strauss auf Ababis


Auf dem Weg nach Lüderitz haben wir im Hotel Helmeringhausen übernachtet und uns das Schloß Duwisib angesehen (jawohl: ein Schloß in der Halbwüste)

Hier lässt sich sogar die Mittagshitze aushalten....


Helmeringhausen ist eigentlich eine Farm, die allerdings ein kleines aber feines Hotel und eine Tankstelle hat.

Blick auf Helmeringhausen.....mehr gibt's dort auch nicht.


Die nächste Station war Lüderitz.

Diese Station hätten wir gerne aus dem Gedächtnis gestrichen. Wir hatten einen Sturm von ca. 100 km/h (inkl. kostenlosem Gesichts-Peeling mit Sand) und mit dem Obelix-Guesthouse eine Unterkunft, die nicht so prickelnd war.

Dennoch gab es Highlights in dieser Region:

  Der Diaz-Point, eine vorgelagerte kleine Insel die nur über eine wackelige Holzbrücke zu erreichen ist. Während des Sturms waren wir schon dort. Ich bin aber nur wenige Meter weit gekommen, sonst hätte es mich weg geweht.



Kolmanskop, die alte Diamantengräberstadt. Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich die Leute hier damals organisiert haben. Mit welchem technischen Know-How man den täglichen Bedarf gedeckt hat.


Wildperde bei Aus. Als wir dort waren, lagen alle nur bräsig rum. Früh morgens oder am abend soll hier schon mal die Post abgehen.


Die Fahrt ging weiter nach Keetmanshoop.

Keetmanshoop ist nicht der Rede wert, wenn es in der Nähe nicht die größte namibische Ansammlung von Köcherbäumen (auch Wald genannt) und den Giants Playground gäbe (Ansammlung von Steinen). Ausserdem haben wir von hier aus den Trip in den Fishriver Canyon unternommen.

Innenhof Bird's Mansions Hotel

Fishriver Canyon

...und nochmal

Köcherbaumwald

Nur ein paar Kilometer vom Köcherbaumwald entfernt ist der Giantsplayground, eine skurrile Ansammlung von z.T. ganz dicken Brocken von bis zu 10 Metern Größe. Man hat das Gefühl, dass Riesen (-babys) diesen Ort als Spielplatz nutzen und Steinchen auftürmen.



Von Keetmanshoop ging es dann in die Anib Lodge bei Mariental. Die Lodge ist in der Kalahari gelegen. Die Sundowner Fahrt war 2006 noch ein Highlight (mittlerweile ist es auch hier sehr hektisch und teils überfüllt).

Auf den Dünen der Kalahari auf den Sonnenuntergang warten.


In der Nähe von Mariental gibt es das "Hardap Recreation Resort" (Hardap Damm). Ein kleiner Park, in dem es auch 2 Nashörner geben soll (wer's glaubt....wir haben jedenfalls nicht eins von diesen Biestern gesehen, obwohl der Park nicht sehr groß ist).

Weiter nach Rehobot, in die Stadt der Baster.

Hier sind wir in der Lodge am Oanob Stausee abgestiegen. Diese Lodge ist für Wassersportler ein Traum, da man alles was motorisiert oder händisch angetrieben über's Wasser gleitet mieten kann.

Die Häuser sind weiträumig um den See herum verteilt. Bei einem Gamedrive sieht man unter anderem Giraffen. Ich erwähne das nur, weil man im Süden von Namibia weit weniger Tiere sieht als im Norden. Da fällt man einer Giraffe schon mal dankbar um den langen Hals...


Von Rehoboth gings dann langsam zurück nach Windhoek, wo auch schon der Flieger wartete.